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ART BY HEART -
Artist Profile -
Tommy Weiss |
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Harlem Stride,
Blues, Boogie Woogie und weitere Spielarten des Jazz - Tommy Weiss
vereint in seinem Spiel die verschiedensten Stile des Solopianos. Sowohl
bei seinen Eigenkompositionen als auch bei der Interpretation von
Jazzstandards schwingt immer der Einfluss seiner Vorbilder mit. So
glaubt man manchmal Fats Waller, Eroll Garner oder Art Tatum zu hören.
Sein nahezu unerschöpflicher Ideenreichtum und seine enorme Musikalität
machen jedes seiner Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis. |
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Tommy Weiss, Jahrgang 1968, entdeckte bereits sehr
früh seine Leidenschaft für Musik und bildende Kunst, seine Kindheit
verbrachte er deshalb die meiste Zeit am Zeichentisch oder am Klavier.
Bereits 1984 begann seine Karriere in der Münchner Kleinkunstszene. In
Clubs wie dem MUH, der Liederbühne Robinson oder im legendären Blues
Club "Grünes Eck" erspielte er sich schnell eine immer größer werdende
Fangemeinde. Gleichzeitig machte er auch in der Kunstszene von sich
reden und galt damals als das Nachwuchstalent in Sachen Fotorealismus
und Airbrushtechnik.
1985 lernte er den Münchner Bluespianisten Christian Willisohn kennen.
Sehr schnell entdeckten die beiden ihre musikalische
Seelenverwandtschaft Es folgten zahlreiche Duoauftritte an zwei
Flügeln. Diese Tradition setzte er später mit seinem Freund und Kollegen
Martin Schmitt fort. In der Zeit von 1988-1993 ging seine Karriere steil
nach oben. Seine Bekanntheit wuchs, sein Aktionsradius und die Konzerte
wurden immer größer.
So spielte er auf großen Festivals wie der Münchner Blues Gala, dem Blue
Note Pianofestival, dem New Orleans Festival Ascona, dem Kemptener
Jazzfrühling, u.v.a. Weitere Höhepunkte waren die Einladung als Solist
zum Frankfurter Opernball oder zur großen Piano-Nacht in der Münchener
Philharmonie, wo er mit Pianisten wie Tete Montoliu, Aki Takase, Martial
Solal, Dick Hyman oder Vince Weber die Bühne teilte.
Trotz ‑ oder vielleicht wegen des immer größer werdenden Erfolgs - zog
sich der introvertierte Musiker im Jahr 1993 langsam von der Bühne
zurück, um sich wieder mehr dem Zeichnen und Gestalten zu widmen.
Zunächst arbeitete als selbstständiger Designer und Illustrator für
renommierten Designstudios, Werbeagenturen und Verlage. Zudem zeichnete
er unzählige Cartoons, illustrierte Fachbücher und betätigte sich als
Autor zahlreicher satirischer (Cartoon-) Bücher.
Im Zeitraum von 1993-2006 gab er nur noch sehr wenige Konzerte, hörte
aber nie auf, sich intensiv seiner Musik zu widmen und entwickelte sein
Klavierspiel immer weiter. Auf Drängen von Veranstaltern und vor allem
vieler seiner Musikerkollegen kehrt er 2007 wieder auf die Bühne zurück.
Und wieder spielt Tommy Weiss in seiner unvergleichlichen Stilistik und
mit der größtmöglichen improvisatorischen Freiheit, die man demnächst
auch auf seiner ersten CD hören kann. |
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